Astrologischer Finanzbericht - von Raymond Merriman
 

Finanzbericht für die Woche vom 29. 03. 2021

Rückblick und Vorschau

Erst vor wenigen Tagen erklärte die Präsidentin des Fed-San Francisco, Mary Daly, das Fed habe nicht die Absicht, die Geldpolitik zu straffen, selbst angesichts der stürmischen Bullenmärkte in mehreren Anlageklassen. "Wir werden nicht präventiv den Punchingball wegnehmen", sagte Daly während einer virtuellen Fragerunde am Mittwoch. – Jeff Cox, "The Fed Has Embraced the "Punchbowl" and Has No Intention of Taking It Away", www.cnbc.com, 26. März 2021.

Die US-Aktien stiegen am Freitag, angeführt von Bankaktien und Gedankenspielen zur Wiedereröffnung der Wirtschaft, als Investoren Daten bejubelten, die eine gedämpfte Inflation zeigten. Finanzaktien stiegen, nachdem das FED angekündigt hatte, dass die Banken ab Ende Juni ihre Rückkäufe wieder aufnehmen und ihre Dividenden erhöhen könnten. Das FED hatte ursprünglich gesagt, es würde die Beschränkungen für die Pandemiezeit im ersten Quartal aufheben, aber auch der verzögerte Schritt gibt den Investoren mehr Klarheit. – "Dow Closes Up 450 Points at its Session High, Posts a Winning Week," Yun Li and Jesse Pound, www.cnbc.com, 26. März, 2021.

Die globalen Aktienmärkte waren die meiste Zeit der letzten Woche im Minus, begannen aber am Donnerstag und Freitag, 25. und 26. März, eine weitere robuste Rallye. Einige europäische Indizes, wie der niederländische AEX und der Zürcher SMI, stiegen auf neue Jahreshochs.

Ein typisches Beispiel für die erratische Marktaktivität (Saturn/Uranus-Quadrat) der letzten Woche zeigte sich beim Dow Jones Industrial Average und dem NASDAQ. Der NASDAQ erreichte am 16. Februar ein neues Allzeithoch, einen Tag vor dem ersten Durchgang des Saturn/Uranus-Quadrats, der stärksten geokosmischen Signatur des Jahres 2021. Auch mehrere andere globale Aktienmärkte erreichten innerhalb eines Tages nach diesem Aspekt neue Jahres- oder Mehrjahreshochs (z.B. der ASX in Australien, der Shanghai Composite in China, der Hang Seng in Hongkong, der NIFTY Index in Indien und der Nikkei in Japan). 

Der DJIA jedoch erreichte sein Allzeithoch einen Monat später am 18. März, innerhalb unseres letzten geokosmischen kritischen Umschwung-Datums vom 12. bis 15. März, ± 3 Handelstage. Auch andere globalen Indizes erreichten zu diesem Zeitpunkt sekundäre Hochs, nach denen sie bis Donnerstag, den 25. März, fielen. Aber dann vollzogen sie eine Kehrtwende und starteten eine starke Rallye bis Ende der Woche, wobei der DJIA am Freitag, den 26. März, nahe seines Allzeithochs vom 18. März schloss. In den Niederlanden kletterte der AEX auf den höchsten Stand seit September 2000, nur sechs Punkte entfernt von einem neuen Allzeithoch. Der SMI erreichte am Freitag, 26. März, ebenfalls ein neues Jahreshoch. Die globalen Aktienmärkte scheinen ihre bullischen Trends fortzusetzen, während wir die ersten Frühlingstage und den Widder erreicht haben.

Ähnlich wie die Aktienmärkte erreichten auch Bitcoins während unseres Zwei-Sterne-KUD vom 12. bis 15. März ihr Hoch. Ihr Allzeithoch vom 13. März lag bei 61.780. Bis Donnerstag, den 25. März, fielen Bitcoins auf 50.316, ein Rückgang von fast 20%.

Die bemerkenswerteste Aktivität der letzten Woche verzeichneten jedoch die Währungen. Im Einklang mit der demokratischen Kontrolle des Weissen Hauses, hat der US-Dollar seit dem 6. Januar 2021 einen neuen Aufwärtstrend begonnen. Beim Tief im Januar testete er erneut sein Tief vom Januar 2018. Am Ende der letzten Woche stieg er auf den höchsten Stand seit November 2020. Während der US-Dollar eine Rallye hinlegte, fiel der Euro auf den tiefsten Stand seit dem 11. November. Dies setzte die Edelmetalle unter Druck, die seit ihren jüngsten Rallyes fielen. Interessanterweise erreichte Silber Ende letzter Woche ein Zweimonatstief, während sich der Goldkurs in einer Handelsspanne zwischen 1715 und 1750 bewegte. Rohöl zeigte ebenfalls eine bemerkenswerte Kursaktivität. Es fiel im Laufe der Woche auf 57,25 und lag damit deutlich unter seinem Jahreshoch vom 8. März bei 67,98. Am Freitag, den 26. März, testete es 61,00.

Kurzfristige geokosmische Signaturen 

Außerdem ist die Vorfreude spürbar, dass die Amerikaner endlich die Covid-Fesseln ablegen und das Geld ausgeben können, das sie im letzten Jahr gespart haben und sie freuen sich über die Löhne, die sie jetzt wieder verdienen. Die Nachfrage wird also wahrscheinlich steigen... Experten beruhigen uns, dass die jährliche Inflationsrate nur auf etwa 2 % steigen wird. Wir hoffen, dass sie Recht haben, aber wenn die Nachfrage schneller steigt als das Angebot, steigen gewöhnlich die Preise. – William N. Walker, "The Coming Demand Surge Brings Back Memories of 1970's Inflation", Wall Street Journal, 25. März 2021.

Die Frühlings-Tagundnachtgleiche vom 20. März mit dem optimistischen Jupiter am AC im Wassermann in Washington D.C, scheint sich auf den US-Dollar und den Aktienmarkt auszuwirken. All diese plötzlich verfügbare Liquidität (Geld), dank der Großzügigkeit der gewählten Vertreter (der politischen Partei, die den Kongress und das Weiße Haus dominiert), zeigt Wirkung. Es wird erwartet, dass das Wirtschaftswachstum explodiert, wenn die Öffnung der amerikanischen Wirtschaft weitergeht. Die Amerikaner werden ihre während der Pandemie angehäuften Ersparnisse sowie die zusätzlichen Konjunkturschecks ausgeben. Dieses Geld wird irgendwo hingehen, und die Psychologie der aufgestauten Verbrauchernachfrage legt nahe, dass es für Reisen und Unterhaltung ausgegeben wird. Ein Teil wird zweifellos in das Finanztrading fließen. Ob es in die Finanzmärkte oder in amerikanische Unternehmen fliesst, spielt keine Rolle. Beides deutet auf höhere Aktienkurse hin.

Oder doch nicht? Saturn steht das ganze Jahr über in einem abnehmenden Quadrat zu Uranus. Wir wissen über diesen Aspekt, dass nichts so läuft wie erwartet. Gute Nachrichten können schlechte Nachrichten für den Markt sein. Wenn die Dinge am besten aussehen, kehrt sich der Trend plötzlich um. Hinzu kommt: Währendsich die Wirtschaft hier in den USA dramatisch öffnet, sieht es in Europa ganz anders aus, wo neue Lockdowns eingeleitet werden, um das Wiederaufleben der Covid-19-Fälle und ihrer Mutanten zu stoppen. Ähnliche Trends zeichnen sich auch in einigen Bundesstaaten ab.

Tatsächlich scheinen sich die Fortschritte bei der Bekämpfung der Covid-19-Pandemie je nach Standort zu verschieben. Die globale und nationale Situation entspricht sehr stark dem Saturn/Uranus-Quadrat, d.h. sie ist chaotisch. Unsere Besorgnis verlagert sich jetzt in den Mai/Juni und sogar in den frühen Juli, wenn der zweite Durchgang dieses Quadrats (14. Juni) von harten Venus-, Sonne- und Mars-Aspekten begleitet wird. Dies kann sich auf die nationale Stimmung auswirken und auf Umschwünge an den weltweiten Aktienmärkten hinweisen.

Das Saturn-Prinzip verlangt, dass wir uns diszipliniert, verantwortungsbewusst und reif verhalten. Uranus will machen was er will. Regeln mit Verantwortung gehören nicht zu seinem Repertoire. Regeln zu brechen ist eher nach seinem Geschmack, denn er will Freiheit und ist bereit zu rebellieren, wenn sie ihm verwehrt wird. Uranus regiert die Jugend, Saturn steht natürlich für den Elternteil und hat die Pflicht, Verantwortung und Kontrolle auszuüben, insbesondere, wenn Grenzen, Gesetze und Regeln überschritten werden. Solange nicht alle an einem Strang ziehen, ist das Chaos programmiert. 

Die Frühlings-Tagundnachtgleiche mit Jupiter am AC im Wassermann korrespondiert mit dem Drang nach Freiheit, Spaß und Abenteuer, und diese Bedürfnisse sind jetzt definitiv vorhanden. Weit und breit will jeder ausbrechen. Doch Saturn verlangt, dass wir dies verantwortungsbewusst tun. Sonst hat Saturn immer das letzte Wort und das heisst: Konsequenzen. Handlungen haben immer Konsequenzen, die je nach Art des Handelns lohnend oder schmerzhaft sein können. 

Mit all dem Geld, das dank der Regierung und der Zentralbanken die Bevölkerung überschwemmt, werden die Menschen nicht zu Disziplin und Selbstbeherrschung angehalten. In dieser Hinsicht ist es fraglich, ob unsere furchtlosen Leader wirklich das Richtige zur richtigen Zeit tun, um diese Pandemie unter Kontrolle zu bringen, indem sie die Menschen mit so viel Liquidität im Namen der "Hilfsbereitschaft" überschütten. 

Es gibt keine kurzfristigen planetaren Signaturen für einen Umschwung des Primärzyklus an den Finanzmärkten bis zum 9. April. Es kann Umschwünge kleinerer Handelszyklen geben. Wenn Sie interessiert sind, den Unterschied zwischen langfristigen, mittelfristigen, Primär- und Handelszyklen sowie deren Korrelation zu geokosmischen Signaturen zu erlernen, sollten Sie in Erwägung ziehen, sich für den MMTA-Kurs 2 anzumelden, der nächsten Samstag, den 3. April beginnt (https://www.mmacycles.com/product/mmta2-course-2-geocosmic-correlations-to-long-term-cycles-in-financial-markets/). In der Zwischenzeit genießen Sie die Frühlingsferien – verantwortungsvoll.

Noch ein Hinweis zum Schluss: Wenn Sie den Covid-19-Impfstoff erhalten und Schmerzen an der Stelle haben, an der die Spritze verabreicht wurde, sollten Sie Arnika oder T-Relief auf die Stelle aufzutragen. Sie können diese homöopathischen Mittel in den meisten Reformhäusern erhalten. Dadurch wird der Schmerz stark reduziert oder er verschwindet sogar.

MMA Cycles Report: Aktien- und Rohstoffmärkte

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Der deutschsprachige Börsenbrief von Raymond Merriman bietet einen einzigartigen langfristigen Ausblick auf die folgenden Märkte: den DJIA (Dow Jones Industrial Average), den SMI (Swiss Market Index), den DAX (Deutscher Aktien-Index), Gold und Silber, Währungen sowie Rohöl.
Der MMA Cycles Report auf Deutsch erscheint einmal pro Monat und umfasst 25–30 Seiten (inklusive 12–15 Charts).
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Die jährlichen Voraussagen, die seit 1976 von Raymond A. Merriman verfasst werden, bieten einen einzigartigen, präzisen Ausblick auf das jeweils kommende Jahr. Unter Anwendung von Zyklenforschung und mit Hilfe geokosmischer Faktoren werden in diesen jährlichen "Voraussagen" die politischen, wirtschaftlichen und finanzmarktrelevanten Trends für wichtige Länder und Märkte prognostiziert.

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