Diese Woche von Gastautor Pouyan ZolfagharniaRückblick
«Die Ölpreise steuern auf einen Wochengewinn von mehr als 10 % zu, da die zunehmenden Spannungen zwischen den USA und dem Iran Befürchtungen vor weitreichenden Turbulenzen schüren.» — Giulia Petroni, «Oil Headed for 10% Weekly Gain on Escalating U.S. – Iran Attacks», The Wall Street Journal, 17. Juli 2026.
Erneute US-Angriffe auf iranische Infrastruktur und iranische Angriffe auf US-Einrichtungen liessen die Befürchtungen wieder aufleben, dass sich der fragile Waffenstillstand und die Vereinbarungen zur Wiederöffnung der Strasse von Hormuz verschlechtern. Da Brent-Rohöl am Freitag bei über 88 US-Dollar und WTI bei über 82 US-Dollar notierten, wurden die grössten Kursbewegungen der Woche erneut von der Eskalation des Konflikts dominiert. Raffinerieprodukte reagierten sogar noch empfindlicher. US-Diesel-Futures waren seit Beginn der Vorwoche um etwa 20 % gestiegen, während sich die US-Dieselvorräte Niveaus näherten, die seit Anfang der 2000er Jahre nicht mehr erreicht worden waren. Diesel ist in den Kosten für Fracht, Landwirtschaft, Bergbau und Bauwesen enthalten. Eine anhaltende Verknappung von Raffinerieprodukten könnte daher einen Teil der jüngsten Verbesserung der Inflationslage zunichtemachen und den Spielraum des FED für eine Lockerung der Geldpolitik einschränken.
Gold blieb schwach und erreichte am Freitag ein Tief von 3963, womit es das Tief vom 30. Juni bei 3955,40 testete. Die Schwäche des Goldpreises während der militärischen Eskalation mag auf den ersten Blick widersprüchlich erscheinen. Der Markt betrachtete den Konflikt jedoch in erster Linie als inflationären Energieschock, der die Zinsen auf einem höheren Niveau halten könnte. Steigende reale oder nominale Renditen und ein festerer Dollar während einiger Tage der Woche überwogen die Nachfrage nach sicheren Anlagen. Silber verzeichnete mit 5.500 ein neues Tief und signalisierte damit eine bullische Divergenz zwischen den Märkten.
Die US-Aktienmärkte gaben diese Woche durchweg nach, wobei der NASDAQ den Ausverkauf anführte, da der Rückgang im Halbleitersektor nicht mehr nur eine isolierte Korrektur in einer einzelnen Branche war. Es kam zu einer globalen Neubewertung der Bewertungen, Investitionsausgaben und Rentabilitätsannahmen, die dem KI-Investitionsboom zugrunde liegen.
Die Veröffentlichung eines neuen Modells durch das chinesische Unternehmen Moonshot AI fügte eine weitere Sorge hinzu: dass immer leistungsfähigere chinesische Systeme die Annahme schwächen könnten, dass eine kleine Anzahl US-amerikanischer Unternehmen den Grossteil der wirtschaftlichen Erträge aus KI-Investitionen für sich beanspruchen wird. Dies ist eine entscheidende Verschiebung in der Marktpsychologie, da gute Gewinne nicht mehr ausreichen. Der Markt verlangt Beweise dafür, dass KI-Investitionen Renditen generieren werden, die den Bewertungen und Investitionsausgaben angemessen sind.
Die halbleiterlastigen Märkte in Taiwan, Japan und Südkorea verzeichneten deutlich stärkere Einbrüche als die traditionellen europäischen Indizes. Taiwan verlor am Freitag mehr als 6 %, Japan gab um etwa 4 % nach, und der Nikkei lag rund 12 % unter seinem jüngsten Hoch.
Europäische Indizes schnitten besser ab als die technologieorientierten Märkte in Asien und den USA, blieben jedoch anfällig für die Kombination aus höheren Energieimportkosten, einer zurückhaltenden EZB und einer schwächeren Nachfrage aus China. Daher liegen auch die europäischen Märkte weiterhin unter ihren Allzeithochs.
Auch bei Getreide kam es zu einer Rallye, die durch heisse und trockene Wetterbedingungen sowie energiebezogene Inputkosten angetrieben wurde. Der wichtigste fundamentale Zusammenhang war der Anstieg der Diesel- und Düngemittelkosten. Anhaltend hohe Energiepreise können die Kosten für Anbau, Ernte, Transport und Düngemittel in die Höhe treiben, selbst wenn die Nachfrage nach Getreide nicht zunimmt. Dies alles unter der Annahme, dass es nicht zu Ernteschäden oder Dürren kommt, die das Angebot beeinträchtigen (was, wie in früheren Berichten erläutert, die geokosmischen Faktoren andeuten).
Kurzfristige geokosmische Überlegungen
In der vergangenen Woche hatten wir am 14. Juli einen Neumond im Krebs. In der traditionellen Astrologie herrschen der Krebs und der Mond über Silber als Rohstoff. Es ist interessant zu beobachten, dass Silber nun ein neues Jahrestief erreicht, begleitet von bullischen Oszillatoren-Divergenzen. Dies sind technische Indikatoren für ein Tief. Wir müssen jedoch vorsichtig sein, da der rückläufige Merkur noch aktiv ist (bis 23. Juli) und wir herausgefunden haben, dass technische Signale falsche Hinweise liefern, wenn der «Trickster» aktiv ist.
Zudem befinden wir uns derzeit in den geokosmischen «Kritischen Umschwungdaten» (KUD) vom 17. bis 20. Juli, mit drei Sternen, einem unserer Frühindikatoren für Trendwenden an den Märkten. In der kommenden Woche bilden sich mehrere wichtige Aspekte der äusseren Planeten in engem Orb. Den Anfang macht das Trigon zwischen Uranus und Pluto am 18. Juli, gefolgt vom Trigon zwischen Jupiter und Neptun sowie der Opposition zwischen Jupiter und Pluto am 20. Juli. Am 22. Juli tritt die Sonne dann in das Zeichen Löwe ein, bevor Merkur am 23. Juli direktläufig wird. Die Woche endet schliesslich damit, dass Saturn am 26. Juli rückläufig wird. Daher handelt es sich hierbei um ein kraftvolles KUD, das zahlreiche starke geokosmische Signaturen beinhaltet.
Diese zwei Wochen – vom Neumond am 14. Juli bis zum Vollmond am 29. Juli – habe ich folgendermassen beschrieben, als ich im vergangenen Herbst die saisonalen Ingress-Berichte für Voraussagen für 2026 verfasste:
«Nach der Saturn/Neptun-Konjunktion im Februar dürfte dies die nächste bedeutende Phase des Jahres sein. Wir rechnen in dieser Zeit mit grossen Umschwüngen an den Finanzmärkten und wichtigen Entscheidungen in Bezug auf globale Angelegenheiten.»
Als Hinweis darauf, wo sich dieses Ereignis entfalten könnte, habe ich die Astrokartografie-Karte für das Sommer-Ingress-Horoskop aufgezeichnet, in der die Sonne dominant am MC über dem Iran und der Strasse von Hormuz steht.
Längerfristige Überlegungen und Gedanken
In den vergangenen zwei Wochen standen wir unter dem Einfluss der Mars/Uranus-Konjunktion, die am 4. Juli stattfand. In Voraussagen für 2026 schrieb ich im Zusammenhang mit dieser Konstellation im saisonalen Ingress-Horoskop Folgendes:
«Knapp über dem Horizont nähert sich der Mars einer Konjunktion mit Uranus in den letzten Graden des zwölften Hauses und innerhalb des Orbs mit dem Aszendenten. Dies ist ein beunruhigendes Zeichen, das auf versteckte Feinde, plötzliche Krisen, störende Angriffe, Sabotage oder Cyberkrieg hindeutet. Der Mars als Herrscher des zwölften Hauses deutet auf versteckte Feinde und geheime Aktivitäten hin, die Unheil anrichten können. Uranus als Herrscher des zehnten Hauses weist auf plötzliche Schocks für die Führung oder den Präsidenten hin. Diese Konstellation könnte sich in Form eines Attentats, eines terroristischen Vorfalls, einer Gesundheitskrise, einer militärischen Fehleinschätzung oder einer Geheimdienstkrise manifestieren. Sie symbolisiert einen destabilisierenden Schock, der die nationale Führung im Spätsommer 2026 untergräbt.
Die Mars/Uranus-Konjunktion befindet sich auf 3 Grad Zwillinge, was im Orb einer Konjunktion zum Radix-Mond (6 Grad Zwillinge) der Ukraine (Horoskop von 1918) liegt, sodass dieses Ereignis Auswirkungen auf die ukrainische Bevölkerung haben könnte. In Bezug auf die Staats- und Regierungschefs der Welt befindet sich diese Konjunktion ebenfalls im Orb einer Konjunktion zum Radix-Mond von Wladimir Putin (2 Grad Zwillinge) und zum Radix-Mars von Ursula von der Leyen (Präsidentin der Europäischen Kommission). ...
In der Astrometeorologie deuten Uranus und andere Hochdruckplaneten auf trockenes Klima hin. Die Konjunktion des Mars wird extreme Hitze mit sich bringen, die während eines ungewöhnlich heissen Sommers zu Dürre führen kann.»
In der vergangenen Woche ist der Konflikt zwischen den USA und dem Iran wieder aufgeflammt, was die Preise für Rohöl erneut in die Höhe getrieben hat. In ganz Nordamerika und Europa wüten ausser Kontrolle geratene Waldbrände. Vor allem aber gab es mehrere bedeutende Attentate, Attentatsversuche und gesundheitliche Vorfälle, wie zum Beispiel:
- 29. Juni – Paketbombenanschlag in Monaco auf den ukrainischen Geschäftsmann Vadym Yermolaiev.
- 7. Juli – Anastasiia Berezovska, 39, die wegen des Paketbombenanschlags vom 29. Juni gesucht wurde, wurde in der Nähe von Kiew mit mehreren Schusswunden am Kopf tot aufgefunden. Zwei Männer, darunter ein Offizier des ukrainischen Militärgeheimdienstes und ein ehemaliger Polizeibeamter, wurden festgenommen.
- 8. Juli – Ann Widdecombe, ehemalige konservative Ministerin und Sprecherin der Partei «Reform UK», wurde in ihrem Haus tödlich angegriffen.
- 9. Juli – Israel soll den Vereinigten Staaten Geheimdienstinformationen übermittelt haben, wonach der Iran einen neuen Plan zur Ermordung von Präsident Trump in Erwägung ziehe. Die Informationen sollen Trumps Reise- und Flugzeugsicherheitsvorkehrungen beeinflusst haben.
- 11. Juli – Der US-Senator Lindsey Graham starb plötzlich in seiner Residenz in Washington, kurz nachdem er aus der Ukraine zurückgekehrt war. Sein Tod löste im Internet weitreichende Spekulationen aus, dass Russland, der Iran oder Israel ihn möglicherweise ermordet hätten.
Was wir noch nicht gesehen haben, ist der Einfluss dieser Konstellation auf Putins Radix-Mond. Bedenken Sie, dass die Saturn/Neptun-Konjunktion in hohem Masse mit dem Zusammenbruch des russischen Staates und seines Führers korreliert. Beachten Sie ausserdem, dass die Sonne am MC (Midheaven) über dem Iran auch durch Russland verläuft. Ich möchte Ihnen meine Gedanken zu diesem Horoskopmerkmal aus den Voraussagen für 2026 mit auf den Weg geben:
«Der Mond in Putins Horoskop symbolisiert das Volk, die Heimat, emotionale Instinkte und die öffentliche Stimmung. Mit der Mars/Uranus-Konjunktion zu seinem Radix-Mond könnten wir plötzliche Unruhen oder Unbeständigkeit unter dem russischen Volk erleben – möglicherweise Proteste, Streiks oder eine rasche Veränderung der öffentlichen Stimmung. Es besteht auch die Möglichkeit einer emotionalen oder instinktiven Überreaktion Putins, die zu impulsiven Entscheidungen führen könnte. Der Mond regiert auch die persönliche Sicherheit und Gesundheit, sodass dies auf Instabilität in seinem Privatleben oder seinem Wohlbefinden hindeuten könnte.»
Anmerkungen:
1) IN 2–3 WOCHEN ERSCHEINT RAY MERRIMANS NEUES BUCH, JUPITER AND SATURN TRANSITS: MASTERING THE CYCLES OF LIFE (nur in Engl. - Anm. d. Red.). Dies ist Band 1, der erste von fünf Bänden, die in den nächsten vier Jahren über die Transite der äusseren Planeten im Geburtshoroskop geschrieben werden. So etwas gab es in der Geschichte der Astrologie noch nie. Dieses erste Buch, das sich mit den Transiten von Jupiter und Saturn befasst, umfasst 420 Seiten und enthält alle wichtigen Transite von Jupiter zu den Geburtsplaneten und -winkeln, einschliesslich Interpretationen der zunehmenden und abnehmenden Sextil-, Quadrat- und Trigon-Aspekte. Der Abschnitt über Saturn umfasst zudem die zunehmenden und abnehmenden Halbquadrat- und Anderthalbquadrat-Transite zu allen Geburtsplaneten und -winkeln sowie den «Geschäftszyklus» des transitierenden Saturn. Jeder Transitaspekt wird hinsichtlich seines Handels- und Anlagepotenzials auf einer Skala von –3 bis +3 bewertet, was allein schon den Preis dieses Buches wert ist.
Hier sind erste Rezensionen von zwei der weltweit renommiertesten Astrologen, nachdem sie einen Vorabentwurf dieses Buches erhalten haben:
«Ray Merriman überrascht uns mit einem neuen Buch über Transite. Das Buch befasst sich mit der Deutung der planetaren Aspekte zweier der wichtigsten traditionellen Planeten: einerseits der klassischen, unterstützenden und ermutigenden Jupiter-Aspekte und andererseits der einschränkenden, aber auch stabilisierenden Saturn-Aspekte. Die Beschreibungen der Transite durch einen erfahrenen und renommierten Astrologen sind zusammen mit seinen Empfehlungen von unschätzbarem Wert. Ray Merriman geht über die symbolische Bedeutung von planetaren Konstellationen hinaus und stützt sich auf seine reichhaltige Erfahrung mit planetaren Transiten, um den Lesern praktische Deutungen und nützliche Empfehlungen zu geben, mit dem Ziel, ihnen zu helfen, angemessen mit den verschiedenen Transiten von Jupiter und Saturn umzugehen. Hinzu kommen Ratschläge für Investoren und Trader, damit diese das Beste aus bestimmten Konstellationen machen können. Ein äusserst empfehlenswertes und leicht verständliches Buch über Transite für moderne Leser, die sich dafür interessieren, wie Astrologie im Alltag wirkt. Die Tiefe der dargestellten Deutungen sollte auch professionellen Astrologen als Inspirationsquelle dienen. — Claude Weiss, Inhaber von Astrodata AG, Zürich, Schweiz, Autor mehrerer Bücher über Astrologie und einer der weltweit führenden Mundanastrologen.
«Rays 'Jupiter- und Saturn-Transite: Die Lebenszyklen meistern' ist ein fabelhafter, umfassender Ratgeber voller humanistischer Weisheit für Astrologen. Dieses Buch ist erstaunlich … in jeder Hinsicht aussergewöhnlich!! Ray erläutert die Saturn- und Jupiter-Transite zu Geburtsplaneten und -winkeln und legt dabei besonderen Wert auf die Darstellung der zunehmenden und abnehmenden Aspekte. Seine Haus-für-Haus-Interpretation der kraftvollen astrologischen Energien und Einflüsse verbindet auf brillante Weise nützliche Tipps und aufschlussreiche Schlüsselbegriffe. Ray teilt zudem sein wertvolles Fachwissen im Bereich der Finanzastrologie, indem er das 'Financial Ranking' für das Traden mit den Transiten einbezieht – was dieses Buch zu etwas ganz Besonderem macht! — Kathy Rose, renommierte, hauptberufliche beratende Astrologin und Kuratorin von 'Rose Astrology', mit über 40 Jahren Berufserfahrung.
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Dieser besondere viertägige Retreat begann mit Ray Merrimans Einführung in die «Post-Widder-Wirbel-Ära», die offiziell mit der geokosmischen Konstellation vom 20. Februar 2026 und dem politischen Ereignis vom 7. April 2026 begann, das dem Frieden eine Chance gab.
Dieser Retreat umfasste spezielle Vorträge und interaktive Diskussionen über aktuelle und zukünftige weltpolitische Entwicklungen bis 2030, die sich voraussichtlich auf die Finanzmärkte auswirken werden. Diese wurden von den Weltklasse-Mundanastrologen Claude Weiss (Schweiz), Christeen Skinner (Großbritannien), Christof Niederwieser (Deutschland), Pouyan Zolfagharnia (Großbritannien) und Raymond Merriman (USA) gehalten. Zu ihnen gesellten sich MMTA-Direktorin Wiebke Held (Deutschland) sowie die MMA-Analysten Wyatt Fellows (USA), Ulric Aspegrén (Schweiz), Gianni Di Poce (USA) und MMA-Trading-Coach Rita Perea (USA), um die MMA-Timing-Methoden und kurzfristigen Trading-Strategien zu erörtern.
Die Veranstaltung befasste sich mit den einzigartigen, forschungsbasierten MMA-Methoden zur Identifizierung von Primär-, Halbzyklen, Hauptzyklen und Handelszyklen. Außerdem wurden die Voraussetzungen und Schritte behandelt, die für die Anwendung der soli-lunaren Umkehrdaten der MMA bei sehr kurzfristigen, aggressiven Trades mit Bitcoin, Aktienindizes und Edelmetallen erforderlich sind.
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